Arbeitsdienst für Hartz-IV-Empfänger: Hannelore Kraft (SPD) oder Westerwelle?

Geschrieben von am 11. März 2010 | Abgelegt unter Aktuelles

BürgerInnen in NRW zur Forderung von Hannelore Karft (SPD) nach Arbeitsdienst für Hartz-IV-Empfänger:

5 Kommentare zu “Arbeitsdienst für Hartz-IV-Empfänger: Hannelore Kraft (SPD) oder Westerwelle?”

  1. am 11. März 2010 um 16:54 1.68er schrieb …

    Na geht doch!

    Inhaltlich ist das zwar nicht so ganz richtig, da der Unterschied zwischen den Beiden ist, dass Frau Kraft niemanden zum Fegen zwingen will, sondern denen, die als Hartz-IV-ler langeweile haben, eine freiwillige Arbeitstherapie angeboten werden soll, während der Guido ganz liberal zur Arbeit zwingen möchte.

    Aber wenn man das so klar herausarbeiten würde, wär ja der Propaganda effekt weg.

    Persönlich mochte ich den Krautscheid-Trashstil lieber, aber Euer Klientel guckt wahrscheinlich sonst eher RTL und so bleibt Ihr eben näher dran.

    Euer 68er

  2. am 11. März 2010 um 22:31 2.hubert schrieb …

    Es ist eine Schande, dass jetzt von allen Seiten auf den Arbeitslosen herumgehackt wird. Ich selbst war noch bis vor einem Jahr arbeitslos und weiss wie schwer es ist, bei den wenigen Stellen einen Job zu suchen. Ich habe über 270 Berwerbungen geschrieben und frag mich, wie man das machen soll, wenn man zwangsweise die Straße fegen mußt oder im Altenheim den Alten vorliest. Sicher ist es gut, wenn das gemacht wird, aber als Arbeitsloser ist es doch besser, wenn man sich um eine richtige Stelle kümmert.

  3. am 12. März 2010 um 16:23 3.68er schrieb …

    Liebe Leute,

    wenn Ihr hier meine wirklich harmlosen Posts zensiert und nur das veröffentlicht, was Euch passt, habt Ihr Web 2.0 noch nicht kapiert.

    Dann muss ich das eben irgendwo anders posten. Die taz intetessiert sich ja vielleicht auch dafür.

    Gruß

    Euer 68er

    P.S.: Tröstet Euch, die Grünen und die SPD sind auch nicht immer so zufrieden mit meinen Posts, aber irgendwann ringen die sich auch durch. Gerade warte ich auf ein Statement von Frau Löhrmann zur Ulrich-Ostermann-Affäre und zu schwarz-grün, mal schauen, ob sie auch denkt, dass können man aussitzen.

  4. am 13. März 2010 um 11:43 4.Wolfgang schrieb …

    Dieser Clip ist platt und einfach nur dumm. Glauben die Macher dieses Blogs, die Menschen in NRW sind bescheuert? Ich warte auf eine Videoantwort auf Youtube, wo die Menschen gefragt werden was ihnen bei Käuflichkeit und Raffgier einfällt. Rüttgers und Wüst wären in diesem Clip die meistgenannten Politiker.

  5. am 16. März 2010 um 18:51 5.Highness schrieb …

    Die Hartz-4 Klassenkampf-Debatte kommt immer mehr in Mode! Wieso? Ganz einfach.
    Bei jedem Wahlkampf ist es wichtig, seine Wählerschaft zu mobilisieren. Das ist aber kein neues Geheimnis. Vielmehr wird diese Mobilisierung als Klassenkampf ausgelegt. Somit spielt Hartz 4 nicht nur bei der jetzigen NRW- Landtagswahl eine Rolle, sondern wird auch künftig immer eine tragende Rolle in Wahlprogrammen darstellen.

    Aus dem Linkenlager kommen unfinanzierbare erhöhungs- oder abschaffungs Vorschläge. Aus dem Bürgerlichenlager kommen Vorschläge zu Sachgutschriften, die vorallem Kindern zu gunsten kommen sollen.
    Beides sind wahltaktische Versprechen, die sich auf lange Sicht nicht umsetzen / aufrecht erhalten lassen. Der langfristige geo-economische Trend, der von führenden aus- und inländischen Instituten berechnet, zeigt die deutsche Volkswirtschaft innerhalb der nächsten 20 Jahren im internationaln Vergleich nur noch auf Platz 8-10 liegen. Dies hat enorme Haushalts- und Sozialpolitische Konsequenzen.

    Es gibt einen Fehler im Harz System, der in allen bisherigen Reformansätzen der Parteien nicht berücksichtig wird.
    Diesen Fehler sehe ich unter anderem in der jetzigen Form der Arbeitsargentur, in der Vermittlung von freien Stellen und der Betreuung von Arbeitslosen. In der Frustation der Willigen und dem Abdanken der Hoffnungslosen.
    Es ist unsere Gesellschaft, die Pflichten des Einzelnen stärker einfordern muss. Ein Sozialsystem, das Unterstützen des Schwachen durch die verbleibenden Starken, ist eine zivilisatorische Errungenschaft, die nur aufrecht erhalten werden kann, wenn es genug Anreize gibt, vom Empfänger wieder zum Geber zu werden. Geben ist auch hier seeliger als nehmen.
    Wie also können politische Wahlprogramme dazu beitun? Eben nicht in dem sie eine Erhöhung der Regelsätze fordern. Eben nicht durch die Abschaffung von Arbeitslosengeld II und den ständiger Bezug von Arbeitslosengeld I einklagen.

    Wenn ich die Pflicht eines Arbeitslosen meine, dann ist das nicht die Pflicht Schnee zu kehren, Laub zu fegen oder Sterbenden vor zu lesen. Die Pflicht besteht darin der zahlenden Gesellschaft Rechnung zu tragen, in dem man unangenehme und umständliche Wege auf sich nimmt, seine persönliche Lebenssituation zu verbessern.
    Wieso vergüten wir Arbeitslosen nicht ihr Bemühen? Wenn ein Arbeitsloser konsequent Bewerbungen schreibt, Vorstellungsgespräche wahrnimmt, Fortbildungen absolviert und regelmäßig mit dem besser zu schulenden Sacharbeiter in Verbindung tritt, dann kann eine Gesellschaft dieses wünschenwertes Bemühen durch verbleib im ALG I belohnen und der Arbeitslose hat seine Pflicht der Gesellschaft gegenüber erfüllt.
    Sollte ein Arbeitsloser diese Pflicht nicht erfüllen, so verwirkt er sein Recht auf gesellschaftliche Besserstellung, und müsste mit dem EXISTENZminimum leben.

    Ich weiß mein Beitrag ist weit von der personellen Thematik entfernt. Jedoch bitte ich zu berücksichtigen, dass im Auge der bevorstehenden Probleme, diese schnell in Schall und Rauch übergehen wird.

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