Wüst greift Kraft und NRW SPD stark an
Geschrieben von David J. Ludwigs am 9. Mai 2009 | Abgelegt unter 30. LPT
Ein großes Thema bei der Rede des Generalsekretärs: die rot-roten Träume von Frau Kraft. ”Die größte Gefahr für Nordrhein-Westfalen ist Rot-Rot. Nur noch mit den Extremisten, Spaltern und Demagogen sieht Frau Kraft eine Chance auf die Macht.”, so Wüst.
Wüst zitiert dabei auch aus einem Strategiepapier der Linkspartei NRW:
- „Wir wollen die reiche Klasse ökonomisch und ideologisch schwächen, um sie politisch zu besiegen.“
- „(..) wir müssen vor dem Hintergrund der Finanzkrise und der beginnenden Rezession die Eigentumsfrage stellen (..).“
- „(..) die politische Legitimationskrise ist noch keine Krise der kapitalistischen Klassenherrschaft. Wir müssen die erstere vertiefen, dass sie zur letzteren wird.“
(Quelle: Strategiepapier der Linkspartei, Beschluss Parteivorstand am 6.12.2009)
Auch von Sahra Wagenknecht, immerhin Bundestagskandidatin der LINKEN in NRW, präsentiert Wüst ein aufschlussreiches Zitat. Sie hält die DDR für “das friedfertigste und menschenfreundlichste Gemeinwesen, das sich die Deutschen im Gesamt ihrer Geschichte bisher geschaffen haben”. Erich Honecker gebühre deshalb “unser bleibender Respekt“ (in: “Kungelkurs und Widerstand”, Konkret 7/94, S. 44f., hier S. 44).
Mehr Hohn und Spott für die Opfer des DDR-Unrechtstaates ist kaum noch möglich. Und so jemand soll Demokratie und Freiheit im Deutschen Bundestag glaubwürdig vertreten? Aber mit Glaubwürdigkeit und Ehrlichkeit hat es Frau Wagenknecht auch sonst nicht so sehr.
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