Neue Wahlkampf-Zentrale der NRW-CDU online

Geschrieben von am 11. April 2012 | Abgelegt unter Aktuelles

Passend zu Beginn der heißen Wahlkampf-Phase hat die NRW-CDU ihre neue digitale Kampagnen-Zentrale gestartet. Für die Zeit bis zum Wahlltag am 13. Mai finden Sie unter www.cdu-nrw.de alle Themen und Meldungen zum und aus dem Wahlkampf. Aktuelle Berichte von Veranstaltungen, aber auch interessante Artikel und Interviews – gebündelt in auf einer zentralen Plattform.

Startseite der Kampagnen-Plattform

Startseite der Kampagnen-Plattform

Eng verzahnt mit dem Kampagnen-Portal sind die Kanäle der NRW-CDU und von Norbert Röttgen in den Sozialen Netzwerke. In unserem YouTube-Account finden Sie immer aktuelle Videos von Spitzenpolitikern, auf Twitter (@CDUNRW_de) begleiten wir z.B. Pressekonferenzen, und auf der Facebook-Seite der NRW-CDU und von Norbert Röttgen können Sie mit anderen Usern über die Themen des Wahlkampfs diskutieren.

 

Auch online klare inhaltliche Positionierung

Auch online setzen die NRW-CDU und Norbert Röttgen auf eine klare inhaltliche Positionierung. Verantwortung, Kompetenz und Nachhaltigkeit – hierfür steht Norbert Röttgen. Im Bereich „Norbert Röttgen“ finden Sie darüber hinaus Informationen zu seinem Wahlkreis und Interviews mit ihm.

Unter „Ziele“ finden Sie Inhalte des Wahlaufrufes, der programmatischen Grundlage für den Wahlkampf, übersichtlich und nutzerfreundlich dargestellt. Zusätzlich können Sie auch den kompletten Wahlaufruf als PDF herunterladen.

Schuldenuhr und Countdown

Zusätzlich haben wir eine Schuldenuhr in die rechte Seitenspalte platziert. So können Sie verfolgen, wie stark der Schuldenberg in NRW pro Sekunde und seit dem Laden der Webseite gestiegen ist. Jede Sekunde ein Argument mehr, um am 13. Mai Verantwortung statt Verschuldung zu wählen – mit Norbert Röttgen und der CDU. Der „Counter bis zum Wechsel“ zeigt entsprechend die Tage bis zum Wahltag an.

Online mitmachen

In den kommenden Tagen werden wir besonders den Bereich „Mitmachen“ weiter ausbauen. Hier werden Ihnen konkrete Vorschläge und Hilfestellungen gegeben, wie Sie online und vor Ort für eine zukunftsorientierte Politik in NRW kämpfen können.

Schon jetzt können Sie  mitmachen: senden Sie uns Ihre Berichte von Ihren Wahlkampfaktivitäten im Wahlkreis und zeigen Sie uns für diese Webseite die schönsten Seiten von NRW.

Außerdem werden wir das Kampagnen-Portal zeitnah mit einer Übersicht der Landtagskandidaten erweitern.

Volkspartei CDU heißt auch Mitgliederpartei

Geschrieben von am 29. Februar 2012 | Abgelegt unter Aktuelles, CDU diskutiert, Volkspartei CDU

Immer wieder wird bei den Diskussionen um das angebliche Verschwinden der Volksparteien auf ihre sinkenden Mitgliederzahlen verwiesen. Das gilt natürlich, wenn man einen Blick auf die Zahlen im Saldo wirft, da seit Jahren die Mitgliedergesamtzahlen bei den Volksparteien zurückgehen.

Andererseits ist es eine bekannte gesellschaftliche Tendenz, dass die Menschen sich immer seltener langfristig in Vereinen, Gewerkschaften und anderen Organisationen binden. Stattdessen gibt es eine wachsende Bereitschaft, sich kurzfristig projektbezogen zu engagieren. Projektbezogen heißt dann vor allem mit einem klaren Anfang und einem klaren Endpunkt des Engagements, zum Beispiel in einer Bürgerinitiative, die ein bestimmtes Vorhaben erreichen will.

Daher ist es sicher richtig, die sinkenden Mitgliederzahlen in den Parteien im Auge zu behalten, gleichzeitig gibt es aber auch Anlass, sich davon nicht frustrieren zu lassen. Zum Beispiel hat die NRW-CDU im zweiten Halbjahr 2011 eine Mitgliederwerbekampagne durchgeführt, in deren Ergebnis in diesem halben Jahr über 1.600 neue Mitglieder für die CDU gewonnen werden konnten, das heißt, dass jeden Monat zwischen 200 und 300 Bürgerinnen und Bürger in NRW den Weg fanden, der Volkspartei CDU beizutreten.

Leider hat das nicht ausgereicht, um die Verluste durch den demografischen Faktor und Austritte auszugleichen, es motiviert uns aber. Denn einerseits zeigt es, dass es immer noch viele Menschen gibt, die sich in einer Partei einbringen wollen und dass es andererseits möglich ist, durch gezielte Ansprache diese Bereitschaft auch zu aktivieren.

Wichtig ist der nächste Schritt, dass es den Parteien und auch der CDU gelingt, den neuen Mitgliedern nicht nur politische Heimat zu sein, sondern auch Mitwirkungsmöglichkeiten zu bieten. Denn es dürfte klar sein, dass es den meisten neu eingetretenen Mitgliedern nicht ausreichen wird, nur ihren Mitgliedsbeitrag zu entrichten. In der Regel wollen sie mitmachen, Politik mitgestalten und wo es geht auch mitentscheiden. An dieser Stelle müssen sich die Parteien, wenn sie Mitgliederparteien bleiben wollen, noch deutlich mehr anstrengen. Auch die CDU will ihren Mitgliedern Möglichkeiten zur Mitgestaltung geben und hat dies beispielsweise beim Mitgliederentscheid über den neuen Landesvorsitzenden im Herbst 2010 erfolgreich getan.

Es ist auch wichtig, dass die Parteien offensive politische Bildung betreiben und den interessierten Bürgerinnen und Bürgern vermitteln können, dass Politik ein Ringen um die richtige Entscheidung ist, die ohne Kompromissbereitschaft nicht zu erreichen ist. Das gilt für gesellschaftliche Entscheidungen insgesamt, bei denen die unterschiedlichen Interessen aufeinanderprallen, das gilt aber auch innerhalb einer Partei, wo unterschiedliche Lebenserfahrungen, persönliche Hintergründe, Einstellungen und letztlich Interessen, in die politische Diskussion einfließen.

Das zu akzeptieren ist eine essenzielle Grundlage für politisches Engagement.

 

CDU ist die Volkspartei, auch in Nordrhein-Westfalen

Geschrieben von am 10. Februar 2012 | Abgelegt unter Aktuelles, CDU diskutiert, Demografischer Wandel, Nordrhein-Westfalen, Volkspartei CDU

In ihrem Blog informiert die Konrad-Adenauer-Stiftung über das Thema „Zukunft der Volksparteien“. Dort werden die aktuellen Entwicklungen, die vor allem mit dem demografischen Wandel und einer veränderten Gesellschaft zu tun haben, verständlich erklärt.

Die Meinungen zu der Frage, was eigentlich genau das Merkmal einer Volkspartei ist, gehen vor allen Dingen in der akademischen Gesellschaft weit auseinander. Die Auslegungen reichen von Quantität (Anzahl der Mitglieder, Wahlergebnisse) bis zur Qualität (Bandbreite der Themen und Programmatik, soziologische Zusammensetzung der Mitgliederschaft).

Aber: Wer entscheidet darüber, wann eine Partei eine Volkspartei ist oder nicht? Und welche Konsequenzen hat eine solche Entscheidung?

Für den breiten Wahlerfolg ist es notwendig, verschiedene gesellschaftliche Gruppen anzusprechen und deutlich zu machen, dass gerade nicht nur Klientelinteressen einer Region, einer Schicht oder Berufsgruppe vertreten werden, sondern das Gemeinwohl aller Bürger im Vordergrund steht. Der einzelne Politiker als Person spielt hier eine wichtige Rolle – im genannten Blog stellen sich aktuell einige Politiker wie der Fraktionsvorsitzende im NRW-Landtag Karl-Josef Laumann vom Arbeitnehmerflügel, Philipp Mißfelder von der Jungen Union oder Cemile Giousouf aus dem Deutsch-Türkischen-Forum vor; sie kommen alle aus NRW. Sie erklären, warum sie Mitglied in einer Volkspartei sind, warum wir auch weiterhin eine Volkspartei CDU brauchen und warum die CDU auch weiterhin eine Volkspartei sein wird.

Silversurfer (immer mehr Ältere im Netz)

Geschrieben von am 7. Februar 2012 | Abgelegt unter Aktuelles, CDU diskutiert, Demografischer Wandel

Manchmal diskutieren wir die Frage der Rolle des Internets in unserer Gesellschaft und Partei noch zu sehr nach der Spaltung Jüngere=im Netz gegen Ältere=jenseits des Netzes .

Der Bundestagsabgeordnete Peter Tauber aus Hessen hat dazu einen schönen Blogeintrag verfasst. Er zeigt, dass sich die Tendenz ändert und sicher weiter ändern wird.

Es wird immer mehr Ruheständler geben, die zuvor beruflich täglich mit dem Internet zu tun hatten. Smartphones und iPads erleichtern zudem den Zugang zum Netz und den sozialen Netzwerken. Deshalb müssen diese Kanäle auch für die politische Kommunikation mit Älteren (in welchem Alter auch immer man “Älterer” ist) genutzt werden.

Jetzt ist die rot-grüne Landesregierung am Zug: Will sie ein neues atomares Zwischenlager in NRW?

Geschrieben von am 3. Februar 2012 | Abgelegt unter Aktuelles, Nordrhein-Westfalen

Nachdem sich die CDU Bildungs- und Forschungsministerin Annette Schavan erstmals öffentlich klar und deutlich zu der Debatte in Sachen möglicher Castor-Transporte von Jülich nach Ahaus geäußert hat, muss sich die rot-grüne Landesregierung nun klar dazu äußern, was sie will. Frau Schavan bestätigt mit ihren Aussagen die Linie des CDU-Landesvorsitzenden und Bundesumweltministers Norbert Röttgen, die er unter anderem dem WDR gegenüber geäußert hat.

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Diskriminierung im Alter: Golden age, best age – no age?

Geschrieben von am 2. Februar 2012 | Abgelegt unter Aktuelles, Demografischer Wandel

Der Zukunftsdialog der Bundeskanzlerin beschäftigt sich auch mit diesem Thema.

Es gibt schon einige interessante Kommentare, die einmal mehr zeigen, generelle Regelungen können nicht jeden Einzelfall abdecken. Die einen fühlen sich diskriminiert, wenn man von “jungen Alten” spricht, für die anderen ist (aus meiner Sicht zu Recht) jeder überflüssige Anglizismus abzulehnen. Die Begriffsunsicherheit zeigt, dass wir uns stärker mit den Phänomenen einer älteren Gesellschaft auseinandersetzen müssen.

Die NRW-CDU befasst sich weiter intensiv mit dem notwendigen Mentalitätswandel in Politik, Unternehmen, Verwaltung und Gesellschaft. Wir müssen “Alter neu denken”.

Ladenschluss in NRW: Die Meinung der Verbraucher

Geschrieben von am 27. Januar 2012 | Abgelegt unter Aktuelles, Nordrhein-Westfalen

Geschäfte sind für die Verbraucher da und sollten die Freiheit haben, sich daran zu orientieren: Deshalb fordern auch die Verbraucherzentralen in NRW die erprobten gesetzlichen Regelungen beizubehalten: Blog Ruhrbarone zum Ladenschlussgesetz. Nicht die Politiker sollten entscheiden, wann die Bürger einkaufen, schreibt auch der Kölner Stadt-Anzeiger in seiner heutigen Ausgabe.  Dennoch versucht Rot-Grün mit diesem Gesetzesentwurf, Kunden und Händler gleichermaßen zu bevormunden.

Warum dieses Thema zum großen Gesetzesprojekt der Landesregierung wird, lässt angesichts Verschuldung, fehlender Krippenplätze und Stauland NRW an der Prioritätensetzung der Landesregierung zweifeln.

Sicherheit geht vor – Erdgasförderung mit Fracking nur ohne Umweltrisiken

Geschrieben von am 11. Januar 2012 | Abgelegt unter Aktuelles, Nordrhein-Westfalen

Die Suche nach neuen Energiequellen hat in Gestein gebundenes Erdgas ins Blickfeld gerückt. Energieförderunternehmen versuchen mit technischen und chemischen Verfahren, dieses Gas aus dem Gestein zu lösen. Was auf den ersten Blick wirtschaftlich sinnvoll scheint, birgt aber Gefahren: Denn dabei können auch umweltgefährdende Substanzen eingesetzt werden, um das Gas aus dem Gestein zu spülen. Diese können im Extremfall ins Grundwasser gelangen. Den ganzen Beitrag lesen »

Schulkonsens und neues Schulgesetz: Ein historischer Erfolg für den Bildungsstandort Nordrhein-Westfalen

Geschrieben von am 14. Dezember 2011 | Abgelegt unter Aktuelles, Nordrhein-Westfalen

Nach jahrzehntelanger, teilweise heftiger Auseinandersetzung haben die CDU, SPD und Bündnis90/Die Grünen im Düsseldorfer Landtag den Schulkonsens im Oktober nun auch formal beschlossen.

Als Bestandteil des Schulkonsenses ermöglicht die neue Sekundarschule eine flexible Reaktion der Kommunen auf sinkende Schülerzahlen. Sie hat keine Oberstufe und stellt damit keine Konkurrenz zum Gymnasium dar, sondern hat ein eigenständiges Profil. Die Lehrpläne der Sekundarschule orientieren sich dabei an Realschule und Gesamtschule, der Weg zum Abitur wird durch Kooperationen mit Gymnasien oder Berufskollegs sichergestellt. Den ganzen Beitrag lesen »

Mehr Flexibilität, um Potenzial der „aktiven Alten“ auszuschöpfen

Geschrieben von am 28. November 2011 | Abgelegt unter Aktuelles, CDU diskutiert, Demografischer Wandel

„Aktive Alte“ – das könnte ein Begriff sein, der die Gruppe beschreibt, die das Berufsleben abgeschlossen hat und für die Gesellschaft aktiv sein kann und will. Beim Politikforum „Alter neu denken“ der CDU-NRW in Ahlen wurde jedenfalls intensiv diskutiert, was der demographische Wandel für unsere Gesellschaft bedeutet. Gleich, ob wir von „gewonnenen“ oder „geschenkten“ Jahren sprechen: Tatsache ist, dass wir jenseits der beruflichen Altersgrenzen ein immer größeres Potenzial an Erfahrung, Wissen und Engagement haben, das die Gesellschaft noch zu wenig abruft. Dabei gibt es schon zahlreiche gute Initiativen in NRW, z. B. im Ehrenamt in den Vorbild-Gemeinden Ahlen und Arnsberg.

Klar wurde auch, dass es sich bei den Älteren um keine homogene Gruppe handelt. Nicht alle sind gleich motiviert und vor allem qualifiziert für weiteres Engagement. Berufliches Coaching wie es die IHK Siegen für Existenzgründer anbietet, können nur ehemalige Führungskräfte leisten. Gleiches gilt für den Senior-Experten-Service (SES), der beratende Experten in alle Welt sendet. Für diejenigen, die vielleicht sogar einen Job zur Aufbesserung der sehr knappen Rente brauchen, stellt sich die Lage ganz anders dar. Die wachsenden Versorgungslücken bei den Renten, die auch die Riester-Rente nicht ganz schließen kann, wird die Frage des Arbeiten-Müssens in Zukunft noch mehr aufwerfen.

Sehr strittig wird es, wenn es um die Lebensarbeitszeit geht: Kann man eine weitere Erhöhung des Renteneintrittsalters wollen? Brauchen wir flexible Modelle, die mehr Freiraum für Kindererziehung oder eine niedrigere Wochenarbeitszeit jenseits der 65/67 Jahre geben?

So reicht die Bandbreite der Fragen, um die Politik, Unternehmen und Gewerkschaften sich kümmern müssen, von Fachkräftemangel, Kinderbetreuung, Existenzgründer-Coaching bis Lebenszufriedenheit und Altern in Würde. Das Wichtigste scheint der notwendige Mentalitätswandel, der uns begreifen lässt, dass es menschlich, beruflich und wirtschaftlich nicht bei der strikten Trennung von Berufsleben und „Ruhestand“ bleiben kann.

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